Glaube geht auch in Schön.
Veröffentlicht am 14.05.2026 / 09:03
Manche Bibeltexte wollen wir am liebsten überspringen.
Zu brutal. Zu verstörend. Zu nah.
In dieser Folge spricht Franzi mit der Theologin Nora Schmidt über das Richterbuch — über Gewalt, Retterfantasien, toxische Beziehungen, Trauma, Scham und die Frage, warum uns gerade die schwierigsten Geschichten der Bibel heute noch etwas angehen könnten.
Es geht um Männerfiguren, die zugleich Retter und Zerstörer sind. Um Frauen, die geopfert werden. Um Muster von Gewalt, die sich durch Generationen ziehen. Und um die erschreckende Aktualität solcher Geschichten.
Nora verbindet tiefenpsychologische Bibelauslegung mit sehr persönlichen Erfahrungen. Dabei entsteht kein akademisches Fachgespräch, sondern ein intensives Nachdenken darüber, wie Menschen geprägt werden — durch Familie, Religion, Schuld, Angst und unerfüllte Sehnsucht.
Die Folge stellt unbequeme Fragen:
Warum fühlen sich manche Menschen nur wertvoll, wenn sie sich selbst opfern?
Warum wiederholen sich zerstörerische Beziehungsmuster?
Und was passiert, wenn man anfängt, wirklich hinzusehen?
Es geht nicht darum, einfache Antworten zu liefern. Sondern darum, ehrlich wahrzunehmen, was in uns und zwischen uns wirkt.
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