Glaube geht auch in Schön.
Veröffentlicht am 20.10.2026 / 05:56
In dieser Folge spricht Jason mit Marcus Bastek über dessen Buch Schwache Kirche und die Frage, wie Kirche aussehen kann, wenn sie nicht auf Stärke, Leistung und Macht setzt. Im Zentrum stehen die konstantinische Wende, die Verbindung von Christentum und Imperium sowie die Idee einer Theologie der Schwäche als Gegenentwurf zu kapitalistischen und herrschaftsförmigen Logiken.Marcus Bastek ist Pastor im Bund evangelisch-freikirchlicher Gemeinden und Autor von Schwache Kirche sowie Der Angst entkommen. Die Folge ist ein theologisches Gespräch mit vielen historischen, politischen und praktischen Bezügen, das deutlich macht, warum das Thema nicht nur für Kircheninsider relevant ist.
00:00 – Einstieg und Vorstellung von Schwache Kirche
03:53 – Warum Marcus das Buch geschrieben hat
07:59 – Was Schwäche und Stärke theologisch bedeuten
11:00 – Ist die schwache Kirche auch ein Ort für starke Menschen?
18:36 – Warum die konstantinische Wende so wichtig ist
24:50 – Das frühe Christentum und seine Attraktivität
27:16 – Konstantin als Machtmensch und Wendepunkt
31:20 – Wie aus dem Christentum eine angepasste Religion wurde
33:29 – Der „Zaubertrank“ des Evangeliums und die Verlockung der Macht
36:33 – Asterix, die Trabantenstadt und der Verlust von Widerstandskraft
41:36 – Warum eine Theologie der Schwäche nötig ist
46:03 – Prozesstheologie, politisches Denken und der schwache Gott
53:15 – Warum der Verzicht auf Macht etwas Schönes haben kann
57:59 – Das Bild vom Menschenpark
65:34 – Kapitalismus, Wohlstand und die Schattenseiten des Angebots
71:52 – Warum das Buch keine Rezepte, sondern Zutaten liefern will